Geschichtsunterricht in der DDR

… auch gelernt damals: Mit der dritten Nachkriegsgeneration ist ein Krieg wieder führbar. Die Menschen, die die faschistischen Greueltaten als Kinder erlebten und als letzte durch mahnende Erlebnisberichte im Sinne von „Wehret den Anfängen!“ aktiv sein können, sind heute greise Urgroßeltern dieser momentan heranwachsenden dritten Nachkriegsgeneration.

Sascha's Welt

Autorenkollektiv+Geschichte-Klasse-9-Lehrbuch-DDRMarxistische Geschichtsschreibung ist keine Märchenstunde. Sie ist die wissenschaftliche Darstellung des objektiven, einheitlichen und in seiner Vielfalt gesetzmäßigen Entwicklungsprozesses der menschlichen Gesellschaft. Warum muß uns das heute interessieren? Weil heute von bürgerlichen Medien, ihren Lakaien und all den willigen Helfern, den Buchautoren, Dramaturgen, Regisseuren und Schauspielern Geschichtsfälschungen im großen Maßstab begangen werden. Und weil man ohne Geschichtskenntnis weder die Gegenwart noch die Zukunft verstehen kann. Wie schon Heinrich Heine sagte: „Der heutige Tag ist ein Resultat des gestrigen.  Was dieser gewollt hat, müssen wir erforschen, wenn wir zu wissen wünschen, was jener will.” [1] (Ein Zitat übrigens, daß der DDR-Schriftsteller Hermann Kant seinem Roman „Die Aula” voranstellte.) Man muß die Geschichte also wissenschaftlich betrachten. In der DDR war das so. Deshalb können wir hier und heute daraus lernen.

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