Demonstration in Kiew

ZITIERT von  https://alternativepresseschau.wordpress.com/2015/04/13/presseschau-vom-13-04-2015/ Ich sage DANKE für diese unermüdliche Recherche- und Übersetzungsarbeit und erlaube mir Hervorhebungen in Fettschrift.

„Gefunden auf der Facebook-Seite von ANNA News:

Große Demonstration und Volksgericht gegen Klitschko und die Abgeordneten der Stadtverwaltung in Kiew. Am 09. April kam es zu einer großen Demonstration in Kiew. Unsere Medien müssen das wohl gänzlich übersehen haben!

Die Demonstranten forderten die Abschaffung der hohen Tarife, den exorbitanten Preisen für Lebensmittel und Medikamente, die Erhöhung der Renten, Gehälter. Die Demo wurde in Form eines Volksgerichtes gehalten, mit klarem Urteil: Schuld an den katastrophalen Zuständen in Kiew trägt der neue Bürgermeister und die Stadtverwaltung, und klaren Forderungen Rücktritt des Bürgermeisters Klitschko und sämtlicher Abgeordneten. Der ehemalige Bürgermeister von Kiew – Alexander Omelchenko- hielt eine flammende Rede, er kritisierte den neuen Bürgermeister Klitschko scharf und machte ihn, den Stadtrat und die Verwaltung für den Zusammenbruch der öffentlichen Versorgungsunternehmen, des Gesundheitssektors und des Bildungsbereiches verantwortlich. Ebenfalls warfen sie der Regierung den katastrophalen Rückgang des Lebensstandards der Menschen in Kiew vor. Er forderte die Bewohner der Hauptstadt auf, sich zu erheben und auf alle Kundgebungen zur Verteidigung ihrer verfassungsmäßigen Rechte und ihrer Freiheiten zu gehen. Die Demonstranten forderten vor dem Verwaltungsgebäude in Kiew, die Beamten auf, aus dem Gebäude zu kommen und sich der Kritik zu stellen. Die Beamten reagierten jedoch mit Ignoranz. Darauf beschlossen 300 Demonstranten in den ersten Stock der Stadtverwaltung zu gehen und die Arbeit der Beamten kurzfristig zu blockieren um ihre Forderungsliste übergeben zu können. Außerdem möchte sie eine kurzfristige Umsetzung ihrer Forderungen durchsetzen. Ein Militärzelt, welches vor dem Verwaltungsgebäude aufgebaut wurde, soll die Beamten jetzt daran erinnern, dass man dort so lange ausharren wird, bis die Forderungen umgesetzt werden. Der Protest gilt damit als unbefristet.